Ausbildung zum staatlich zertifiziertem Therapiebegleithund

 

Voraussetzungen:

 

Mensch:

  • Volljährigkeit der Hundehalterin
  • einwandfreier Leumund
  • Hundehalterin sollte im weitesten Sinn im therapeutischen, betreuenden, sozialen, pflegenden oder pädagogischen Bereich arbeiten oder sich in Ausbildung befinden
  • Liebe & Geduld bei der Arbeit mit Mensch& Hund
  • Bereitschaft zu lernen

 

Hund:

  • Mindestalter bei der Eignungsüberprüfung: 12 Monate
  • gut sozialisierter, menschenfreundlicher Hund
  • Hunde, die in der Schutz- oder Jagdarbeit geführt bzw. in Ausbildung sind, werden nicht zur TBH Ausbildung zugelassen
  • Hunde mit Qualzuchtmerkmalen werden nicht zugelassen
  • gechipt und amtlich registriert
  • Haftpflichtversicherung des Hundes
  • schmerzfrei – Gesundheitszeugnis durch den Tierarzt notwendig

 

Aufbau der Ausbildung:

Die Ausbildung zum TBH darf nach positiv bewerteter Eignungsüberprüfung begonnen werden. Die Mindestausbildungszeit beträgt 6 Monate, die maximale Ausbildungszeit beträgt 14 Monate ohne zusätzliche Ausbildungskosten. Trainingspausen sind nach Absprache möglich. Wenn länger als 2 Monate keine Teilnahme am Training stattfindet, muss die Eignungsüberprüfung kostenpflichtig wiederholt werden.

Die Ausbildung gliedert sich in folgende Teilbereiche:

  • 5 Theorieblöcke und entsprechende Praxisworkshops
  • 9 Beobachtungseinsätze (in mind. 2 Einsatzbereichen)
  • Einzeltraining (max. 3 Trainingseinheiten)
  • Gruppentraining (mind. 30 Trainingseinheiten)
  • 12 assistierte Einsätze (in mind. 2 Einsatzbereichen)
  • Selbstudium der Theorie und der Pflichtliteratur
  • Hausarbeiten zu spezifischen Themen

Theorie:

  • Anatomie und Physiologie
  • Stress, Stressmanagement und Körpersprache Hund
  • Erste Hilfe Hund und Medical Training
  • Lernverhalten und TrainingsmethodikLogo staatlich zertifizierter Therapiebegleithund
  • Tiergestützte Intervention
  • Tierschutzgesetz

 

Prüfung:

Die Anmeldung zur externen Abschlussprüfung findet nach Freigabe der Trainerin und einer internen Theorie- sowie Alltagstauglichkeitsprüfung statt. Pfotenassistenz.at bildet Therapiebegleithunde nach den aktuell gültigen gesetzlichen Regelungen aus, daher ist die Teilnahme an der Abschlussprüfung vor Sachverständigen der Prüf- und Koordinierungsstelle für Therapiebegleithunde (Messerli Institut der  Veterinärmedizinischen Universität Wien) zwingend notwendig.

Nach positiver Beurteilung durch die Prüfungskommission der Prüfstelle darf das Team das offizielle Logo führen und erhält ein Zertifikat sowie die Lizenz um dieses Logo führen zu dürfen. Das Logo ist markenrechtlich geschützt. Weiters wird das Team auf der Homepage der Prüf- und Koordinierungsstelle für Therapiehunde gelistet, somit kann sich jeder Klient oder Institution davon überzeugen, dass dies ein geprüfter und offiziell anerkannter Therapiebegleithund ist.
Zur Aufrechterhaltung des Status des Therapiebegleithundes ist eine jährliche Nachkontrollprüfung zu absolvieren. Diese findet in Anlehnung an die Abschlussprüfung statt.