Trainingsplanentwicklung: Abrufbarkeit von Fressbaren von Person/Boden
ONLINE-WORKSHOP: für Therapiebegleithunde
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Fressbares ignorieren und zuverlässig abrufbar bleiben – Trainingsplanentwicklung für Therapiebegleithunde
Ob ein Leckerli in einer Menschenhand, Essbares auf dem Boden oder eine heruntergefallene Tablette: Im Einsatz als Therapiebegleithund können Situationen entstehen, in denen es wichtig ist, dass sich der Hund zuverlässig vom Fressbaren abrufen lässt und nicht eigenständig danach greift.
Gerade im Kontakt mit unterschiedlichen Menschen und in wechselnden Einsatzumgebungen ist es wichtig, dieses Verhalten gezielt zu trainieren. Denn wir möchten nicht darauf angewiesen sein, dass unser Hund zufällig nichts Interessantes findet, sondern ihn bestmöglich auf solche Situationen vorbereiten.
Anstatt sich im Ernstfall zu ärgern, beschäftigen wir uns an diesem Online-Fortbildungsabend mit den Trainingsmöglichkeiten, um den Hund zuverlässig von Fressbarem abzurufen und das eigenständige Aufnehmen möglichst zu verhindern.
An diesem Abend beschäftigen wir uns mit folgenden Fragen:
- Wo stehe ich mit meinem Hund aktuell?
- Welche Voraussetzungen müssen für ein erfolgreiches Training gegeben sein?
- Wie baue ich einen verlässlichen Rückruf von Fressbarem auf bzw. wie integriere ich Futterablenkungen in mein Rückruftraining?
- Wie trainiere ich Situationen, in denen Menschen meinem Hund Futter anbieten oder dieses in ihren Händen halten?
- Welche Belohnungen eignen sich für meinen Hund in diesem Training?
- Wie steigere ich Ablenkung, Distanz und Schwierigkeit sinnvoll?
- Wann ist mein Hund bereit für den nächsten Trainingsschritt – und wann sollte ich die Anforderungen wieder reduzieren?
- Wie übertrage und festige ich das Verhalten in unterschiedlichen Alltagssituationen und Einsatzumgebungen?
- Wie reagiere ich, wenn mein Hund trotz Training zum Fressbaren läuft oder etwas aufnehmen möchte?
Ziel der Fortbildung ist es, den Therapiebegleithund im Umgang mit Fressbarem bestmöglich auf unterschiedliche Einsatzsituationen vorzubereiten und den Halterinnen und Haltern konkrete Werkzeuge für den individuellen Trainingsaufbau mitzugeben.
Dabei gilt: Training kann Risiken reduzieren, aber nicht vollständig ausschließen. Insbesondere bei herumliegenden Medikamenten sind umsichtiges Management und das Verhindern einer Aufnahme weiterhin entscheidend.
Fortbildungsstunden für Therapiebegleithunde: 2,0
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Kati Kohoutek
Trainerin & CEO